Ausstellungseröffnung 18 Uhr

29. Januar 2026 Krameramtshaus Münster

 

Am 15. Mai 1525 erheben sich zehntausend Bäuerinnen und Leibeigene im thüringischen Frankenhausen, um unter der Regenbogenflagge des Predigers Thomas Müntzer gegen Feudalherrschaft und Leibeigenschaft aufzubegehren. 

 

500 Jahre später inszeniert das Kollektiv des guten Willens die Bauernschlacht am Fuße des Panoramamuseums (der ehemaligen DDR-Gedenkstätte “frühbürgerliche Revolution in Mitteldeutschland”) in Bad Frankenhausen neu. Gemeinsam mit Statist*innen und LARP-Gruppen aus der Region entsteht ein historisches Kaleidoskop sich überlagernder Perspektiven auf eine 500-jährige Geschichte von Aufruhr, Medienkrieg und Geschichtsdarstellung. 

 

Aufruhr 500 ist eine prozessuale Arbeit, die sich fortlaufend verändert und je nach Kontext weiterentwickelt.